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Materialbild

Materialbild = Material picture = Immagine materiale : Italia 1950 - 1965 ; ... erscheint anlässlich der Ausstellung Rom - Offene Malerei. Das Materialbild im Italien der 1950er- und 1960er-Jahre, 4. April bis 24. August 2008 im ZKM Karlsruhe / Hrsg. von Peter Weibel. Red. Andreas Beitin .... - Milano : Silvana, 2009. - 503 S. : überwiegend Ill.
ISBN: 978-88-3661-371-7
Text dt., engl. und ital.

Im Gefolge der „Materialkultur“ der Konstruktivisten und des „Polymaterialismus“ der Futuristen hat sich bereits in den 1920er-Jahren eine Bild- und Malereikonzeption entwickelt, die auf Ölfarbe und Leinwand verzichtete. In den 1950er-Jahren setzte dann in Italien die künstlerische Auflösung und Zerstörung des Tafelbildes ein. Man ging dazu über, eine Trennung von Tafel und Bild vorzunehmen – eine Entwicklung, die für die Kunstgeschichte weitreichende Folgen hatte. Nicht nur der Abbildung der gegenständlichen Welt verweigerte man sich, sondern auch den Mitteln der Malerei: Öl und Leinwand. Die italienischen Avantgardekünstler durchschlitzten und durchlöcherten die Leinwand. Man wölbte sie in den Raum, presste, schichtete oder dehnte sie aus. Auf diesen Arbeiten gibt es keine Bilder mehr, sondern nur die Leinwand selbst. Später wurde schließlich auch die Leinwand ausgetauscht: durch Plastikfolie, Holz, Metall, Marmor oder Beton. Von Farbe und Bild vollzog man den Schritt hin zu Materialtafeln. Diese ermöglichten neue Beziehungen zwischen dem „Bild“ und dem Betrachter. Durch das Metall und andere reflektierende Materialien traten optische Phänomene auf, die das Feld der Op-Art eröffneten. Flüssigkeiten als Farbe, rotierende Eisenspäne etc. erzeugten schließlich das bewegliche bzw. bewegte Bildobjekt der Kinetik.

Die vorliegende Publikation verdeutlicht anhand von zwei umfangreichen wie fundierten Texten (deutsch, italienisch, englisch) von Peter Weibel (Hg.) und Klaus Wolbert – ergänzt durch ein Vorwort von Volker W. Feierabend – sowie anhand von 160 Farbabbildungen eine der wichtigsten Entwicklungen in der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Der Band dokumentiert zugleich die Ausstellung Rom – Offene Malerei, die vom ZKM Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der VAF-Stiftung 2008 produziert wurde und im ZKM | Museum für Neue Kunst zu sehen war.


In the wake of the „material culture“ of the Constructivists and the „Poly-materialism“ of the Futurists, a conception of the image and painting had already developed in the 1920s, which refrained from using oil paints and canvas. Then, in the 1950s, the artistic dissolution and destruction of panel painting began in Italy. The panel started being sepereted from painting; a development, which had farreaching consequences fort he history of art. Artists not only rejected the portrayal of the representational world, but also the materials of painting, i.e. oil and canvas. The Italian avant-garde artists lacerated and perforated the canvas. They curved it in space, pressed, layered, or stretched it. There are no longer any picitures in these works, but only the canvas itself. The canvas too was ultimetely replaced by plastic film, wood, metal, marble, or concrete. The Stepp was then taken from colour and the picture on towards material panels. These made new relationships possible between the „picture“ and the observer. Optical phenomenons occurred by using metal and other reflective materials, opening up the field of Op art. Liquids as colour, rotating iron filings, etc. eventually generated the moving, or rather moved, pictorial object of Kinetics.

This publication clarifies one of the most important developments in the 20th century European art by means of two comprehensive and well-grounded texts (in german, Italian and English) by Peter Weibel (Ed.) and Klaus Wolbert and supplemented by an introduction by Volker W. Feierabend, as well as by means of 176 colour images. At the same time, the volume documents the exhibition Rome – Open Painting. The Material Picture in Italy in the 1950s and 1960s, which was produced by the ZKM | Karlsruhe in collaboration with the VAF Foundation in 2008 and could be viewed in the ZKM | Museum of Contemporary Art.

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