Unsichtbares. Kunst_Wissenschaft. Algorithmen als Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft

Internationaler Medienkunstpreis 2004

5,00 € inkl. MwSt.

Produktnummer: 120016
Autor: Barbara Könches und Peter Weibel (Hg.)
ISBN: 3-7165-1395-4
Seitenzahl: 431 S. : zahlr. Ill.
Sprache: Deutsch
Titel: Unsichtbares. Kunst_Wissenschaft. Algorithmen als Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft
Untertitel: Internationaler Medienkunstpreis 2004
Verlag: Benteli, Bern
Erscheinungsdatum 2005
Vom Mikroskop bis zum Teleskop, vom Radio bis zum Fernsehen gibt es zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass die menschliche Wahrnehmung mit Hilfe technischer Apparate weit über ihre natürlichen Grenzen hinaus reicht. Durch die technischen Abbildungsverfahren, von Röntgenkameras bis zu Rastertunnelmikroskopen, entsteht in der Wissenschaft «ein Universum der technischen Bilder» [Vilem Flusser], die das menschliche Auge vorher nie gesehen hat.  Die in dem Band «unSICHTBARes. Algorithmen als Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft» versammelten Texte beweisen, dass Kunst und Wissenschaft im Zeitalter der apparativen Wahrnehmung trotz unterschiedlicher Methoden konvergierende Kulturtechniken sind. So legt Olaf Breidbach dar, welche "Lese-Tradition"  sich hinter den "objektiven"  naturwissenschaftlichen Bildern verbirgt, Florian Dombois untersucht das unsichtbare Beben der Erde. "Was Einstein noch nicht sehen konnte", das ist mit den Mitteln neuester Computertechnologien darstellbar: die Effekte der Relativitätstheorie, die Hanns Ruder, Ute Kraus et al. berechnen bzw. visualisieren. Philipp Sarasin stellt den französischen Philosophen Michel Foucault als Theoretiker des "visual turn avant la lettre"  vor.